Einleitung
Die Q-TR-Machbarkeitsstudie und Simulationsumgebung ist die interne Validierungslinie von QSD, um Plattformkonzepte in prüfbare Arbeitsabläufe zu überführen. Sie zeigt, wie kryptografische Assets erfasst oder registriert, priorisiert, durch Migrationszustände geführt, in Sandbox-Szenarien getestet und über eine gemeinsame Governance-Ebene berichtet werden können.
Strategische Relevanz 2026
Die PQC-Leitlinien reifen von Standards zur Umsetzungspraxis. Die finalen KEM-Vorgaben des NIST und die Krypto-Agilitäts-Arbeit 2026 betonen beide den sicheren operativen Einsatz und wiederholbare Änderungsmechanismen, während europäische Zeitpläne Organisationen zu konkreter Umstellungsplanung drängen. Eine Machbarkeitsumgebung ist deshalb dann wertvoll, wenn sie Governance- und Engineering-Annahmen vor dem Unternehmens-Rollout belegt: Qualität der Erfassungsdaten, Hybridmuster, Leistung, Richtlinienkontrollen, Nachweiserfassung, Rollback und Abhängigkeitsverfolgung. Zweck der Q-TR-Machbarkeitsstudie ist es, diese Fragen in beobachtbare Abläufe und messbare Ergebnisse zu überführen.
Projektziel
- Das Q-TR-Datenmodell für kryptografische Assets, Abhängigkeiten und Zuständigkeiten validieren.
- Risikobasierte Umstellungspriorisierung und Verfolgung der Migrationswellen zeigen.
- Hybride Migration, Rollback, Ausnahmen und Nachweis-Workflows testen.
- Realitätsnahe Dashboards für technische Teams, Programmverantwortliche und Führungskräfte erstellen.
Vorgeschlagene Arbeitspakete
- Erfassungsdaten und Asset-Modellierung
- Risikobewertung und Priorisierung
- Sandbox- und Umstellungssimulation
- Governance- und Nachweis-Workflows
- Validierung von Dashboards und Berichten
Beitrag von QSD
QSD verantwortet das Konzept der Machbarkeitsstudie und nutzt sie als interne Validierungsumgebung für das Q-TR-Betriebsmodell. Die Arbeit konzentriert sich auf Asset- und Abhängigkeitsmodellierung, Priorisierungslogik, Workflows für Migrationszustände, Sandbox-Szenarien, Ausnahme- und Rollback-Behandlung, Nachweiserfassung und zielgruppenspezifische Dashboards. Externe Pilotorganisationen können eingeladen werden, repräsentative Anwendungsfälle beizusteuern, ohne dass daraus eine Produktionsreife abgeleitet wird.